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Wort

Porzellan

Ein kleiner Ausblick in den späteren Sommer sei erlaubt: Am 10. September 2022 stellt Christine Gräfin von Brühl im Kügelgen-Haus Dresden "Schwäne in Weiß und Gold - Geschichte einer Familie" vor. Die Lesung an der Hauptstraße 13, im Museum der Dresdner Romantik, beginnt 17.00 Uhr. Das Buch (350 Seiten) ist im Frühjahr 2021 beim Aufbau-Verlag Berlin herausgekommen und erreichte die Bestseller-Liste. Es erkundet auf lebendige Weise den Werdegang der Brühls sowie des schmucken Schwanenservice und liegt nunmehr in 2. Auflage vor. Schönste Reverenz an die Historie: Das kostspielige Porzellan stammt aus der sächsischen Manufaktur Meißen und ist im Dresdner Zwinger öffentlich zu besichtigen. Christine von Brühl studierte in Mainz, Wien, Lublin sowie Heidelberg die Fächer Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Philosophie. Mit einer Arbeit über die nonverbalen Ausdrucksmittel in Anton Tschechows Bühnenwerk wurde sie 1992 promoviert.

Carlowitz

Für den 7. Oktober 2022 ist eine Lesung aus dem historischen Roman "Hans Georg von Carlowitz (1772 - 1840) und die Zeichen der Zeit" angedacht. Der Adlige ist als ein Urheber der sächsischen Verfassung in die Geschichte eingegangen und würde 2022 seinen 250. Geburtstag feiern. Sachkundig liest und erzählt Buchautor Bernhard Schawohl (Dresden) von dem humanistischen Helden und seiner Zeit. Das Buch ist frisch im Engelsdorfer Verlag Leipzig erschienen und umfasst 351 Seiten. Erstmalig planen wir damit wieder eine eigene Veranstaltung; sie beginnt 19.00 Uhr. Der Autor Bernhard Schawohl ist 1950 in Leipzig geboren worden und legte über Carlowitz bereits seine Diplomarbeit vor. 1983 bis 1990 war er verantwortlicher Redakteur der Dresdner Hefte, die vom hiesigen Geschichtsverein herausgegeben werden und nunmehr in der 150. Ausgabe vorliegen.

Tokarczuk

In Vorbereitung befindet sich ein Essay-Abend über die polnische Schriftstellerin und Psychologin Olga Tokarczuk (Jahrgang 1962). Unser geschätzter Gast Uwe Behnisch wird sich mit dieser hochverehrten Autorin beschäftigen, welche 1993 mit dem Roman "Die Reise der Buchmenschen" debütierte. Seit einiger Zeit ist ihr "Gesang der Fledermäuse" in aller Munde, ein Text mit all dem für sie typischen Zwielichtigen und Geheimnisvollen. Die Ehrenbürgerin von Wroclaw,  geboren in einem Dorf bei Zielona Góra, wurde 2018 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Die Veranstaltung zu Leben und Werk findet voraussichtlich Anfang 2023 in der LeseLust statt.

 

Bis zum gesunden Wiedersehen also und immer schön hoffnungsfroh bleiben!